Wie erziehe ich meinen Hund – die Basics

wie erziehe ich meinen hund

Maximilian
Maximilian
Hallo liebe Leser, das hier auf dem Foto bin ich mit meinem Hund Ela. Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit Hunden. Ich liebe Hunde und das Zusammenleben mit Ihnen. Deswegen probiere ich auch gerne Neues aus :) Jetzt wünsche ich dir aber viel Spaß auf meinem Blog, Maximilian

Hundeerziehung

Wie erziehe ich meinen Hund? Diese Frage stellt sich mancher Hundehalter, der sich ein niedliches kleines Wollknäuel oder auch schon einen ausgewachsenen Hund ins Haus geholt hat. Denn ohne Erziehung wird das Zusammenleben in vielen Fällen schwierig. Wer sich dem Thema Hunde erziehen annähert, stellt schnell fest, dass es da ganz unterschiedliche Ansätze gibt. Sie sind oft sogar widersprüchlich, aber dennoch funktionieren sie in einem gewissen Maße alle. Die für Dich geeignete Methode, Deinen Hund richtig zu erziehen, ist diejenige, mit der Du selbst gut leben kannst. Es ist unsinnig, sich selbst völlig zu verbiegen, nur um bestimmte Trainingsmethoden einzuhalten. Deshalb besser nach solchen Varianten suchen, mit denen Du selbst gut leben kannst. Du kannst Deinen Hund erziehen ohne eine Hundeschule zu besuchen, aber manchmal hilft die auch weiter, wenn es an irgendeiner Stelle hakt.

 

Wie erziehe ich meinen Hund

Egal, welchen konkreten Weg zur Erziehung Du wählst, wichtig sind vor allem drei Dinge: Konsequenz, klare Ansagen und häufige Wiederholungen. Damit ist schon die Grundaussage getroffen, wie ein Hund richtig zu erziehen ist. Wusstest Du, dass Hunde Rituale lieben? Wenn Du von Anfang an feste Rituale für Fressen, Spazieren gehen, Spielen und Ruhen einführst, wird alles viel einfacher funktionieren. So bald Dein Hund weiß, was jetzt dran ist und was wann von ihm verlangt wird, wird er anfangen, es Dir von selbst anzubieten.

Außerdem ist es gut, über den Tag verteilt mehrere kurze Erziehungseinheiten einzuschieben, statt an einem Stück zu lange zu trainieren. Das ermüdet und sorgt für wachsende Unaufmerksamkeit. Und jede Trainingseinheit sollte unbedingt mit einem Erfolg abgeschlossen werden. Also lieber an der Stelle aufhören, an der es richtig gut geklappt hat und nicht noch weitere Wiederholungen versuchen.

Viele Hundebesitzer arbeiten mit Futterbelohnungen. Das klappt auch sehr gut und der Hund ist meist ungeheuer willig, sich erziehen zu lassen und Kommandos zu erlernen. Manche Erziehungsansätze arbeiten damit, dass der Hund sich sein Futter verdienen soll und gefüttert wird aus einem Futterbeutel während des Trainings. Auch bei Welpen kann der Anreiz durch Futter das Training erleichtern. Wichtig ist hier natürlich, dass der Hunde den Zusammenhang versteht zwischen der Aktion und der Belohnung.

Bei mäkeligen Essern hast Du mit Futterbelohnungen weniger Erfolg und musst nach anderen Wegen der Belohnung suchen. Das kann ein Spielzeug sein oder eine Handlung, die er liebt (zum Beispiel einen weggeworfenen Ball zurück holen). Zudem gibt es auch Hunde, die zwar gerne fressen, aber draußen zu aufgeregt dazu sind. Bei denen ist es am schwierigsten, weil sie nicht nur zum Fressen zu aufgeregt sind, sondern meist auch kein Interesse an Spielzeug zeigen. In diesen Fällen solltest Du zunächst mal daran arbeiten, Deinem Hund die Aufregung zu nehmen indem Du ihn vorsichtig an alles, was ihn aufregt heran führst und ihn schnuppern lässt. Hier musst Du selbst immer ganz ruhig und gelassen bleiben und dem Hund dadurch Sicherheit vermitteln.

Meiner Erfahrung nach ist es leichter, einem Hund etwas Neues beizubringen, als ihm etwas Unerwünschtes wieder abzugewöhnen. Deshalb solltest Du gleich am Anfang den Fokus darauf legen, unerwünschtes Verhalten umzulenken, bevor es sich festsetzen kann.

 

Hund Kommandos beibringen

Eine Antwort auf die Frage: „Wie erziehe ich meinen Hund?“ lautet: Dem Hund Kommandos beibringen oder einen Befehl an den Hund geben. Wer versucht, Dinge mit seinem Hund auszudiskutieren, wird dabei nicht weit kommen. Ein Hund kann schon eine Vielzahl an Kommandos lernen, wobei es schon eine gewisse Bandbreite gibt, manche sind total genial und können sich sehr viele verschiedene Kommandos merken, die Anzahl bei anderen ist vielleicht etwas eingeschränkter, aber auf jeden Fall ist es möglich, jedem Hund Kommandos beibringen zu können. Kommandos klingt etwas militärisch und nach Drill, aber keine Sorge, Hunde mögen das, kurz und klar. So wie sie es auch sehr zu schätzen wissen, wenn eine Hierarchie herrscht und du der Boss bist. Als Rudelwesen ordnen sie sich gerne ein und auch unter. Die wenigsten sind geborene Alphatiere, bei denen es etwas schwieriger wird, meistens genügt es ihnen, in einem Rudel ihren festen Platz zu haben.

 

Befehl an den Hund

befehl an den hund
Mein Hund Ela gibt mir Pfötchen

Du solltest Dir schon im Vorfeld überlegen, welches Wort Du für welchen Befehl an den Hund verwenden möchtest und solltest immer dabei bleiben, um ihn nicht zu verwirren. Die Befehle sollten kurz und klar verständlich sein. Sitz, Platz, Bleib sind Grundkommandos in der Hundeerziehung und sollten von klein auf trainiert werden. Wobei Sitz für viele Hunde am einfachsten ist. Um einem Hund das zu zeigen, kann man mit einer Hand ein Leckerli vor seine Nase halten und leicht nach oben ziehen, während die andere Hand sanft das Hinterteil des Hundes zu Boden drückt. Manchmal reicht auch das Leckerli, dicht vor den Hund gehalten und nach oben gezogen, dass er sich setzt. Aus der Sitzhaltung heraus kann dann das Kommando Platz geübt werden. Wiederum mit einem Leckerchen, das die Hand diesmal vor der Nase nach vorne und unten führt. Dabei die andere Hand auf dem Rücken des Hundes liegen lassen, damit er nicht aufsteht, sondern sich einfach nur lang macht und hinlegt.

 

Hund bei Fuß beibringen

Eine Möglichkeit, dem Hund bei Fuß beibringen zu können, ist es, ihn mit einem Leckerchen in der Hand an die rechte oder linke Seite zu locken und den Befehl „Fuß“ oder „bei Fuß“ zu geben. Loben, so lange er an der Seite geht. Die Leine dabei locker und ohne Zug in der Hand halten. Denn nicht die Leine soll ihn halten, sondern Dein Befehl. Dein Hund wird sicher so lange bei Fuß gehen, so lange er das Leckerli aus der Hand noch nicht bekommen hat. Es ist wichtig, schon relativ früh damit zu beginnen, den Hund weiter bei Fuß zu halten, auch wenn er schon belohnt worden ist, sonst baut sich da eine Selbstverständlichkeit auf und der Hund sieht es als Zeichen dafür, dass die Übung nun vorbei ist. Falls er versucht, an Dir vorbei zu laufen, dreh Dich zu ihm hin und versperre ihm mit Deinem ganzen Körper den Weg. Du kannst dabei auch etwas auf ihn zugehen und ihn damit veranlassen, noch ein kleines Stück nach hinten auszuweichen. Wenn er wieder in der richtigen Position ist, gehst Du wieder mit ihm weiter. Dem Hund bei Fuß beibringen kann je nach Temperament des Hundes einige Zeit dauern, aber wenn Du dran bleibst, wirst Du damit belohnt werden, dass Dein Hund nicht Dich spazieren führt, sondern Du ihn.

 

Hund erziehen ohne Hundeschule

Um Hunde zu erziehen, musst Du nicht unbedingt eine Hundeschule besuchen, aber dann wäre es gut, auf ein paar Dinge zu achten. Den Hund erziehen ohne Hundeschule ist manchmal dadurch schwierig, dass es nicht ausreichend freundliche Kontakte zu anderen Hunden gibt. In Hundeschulen läuft die Sozialisation des Welpen sozusagen nebenbei noch mit. Im Spiel lernt er einen guten Umgang mit anderen Hunden. Das solltest Du ihm auch bieten können, wenn Du Deinen Hund ohne Hundeschule erziehst. Denn ein Welpe muss noch einiges lernen, was den Umgang mit seinen Artgenossen betrifft. Wenn er das nicht kann, könnte es bei Hundebegegnungen zu Problemen kommen. Hat Dein Hund ein gutes Umfeld mit Hundekontakten und suchst Du Hilfe und Rat bei bestimmten Problemen oder Fragen, gibt es neben den herkömmlichen auch gute Online Hundeschulen, an die Du Dich wenden kannst.

Zusammenfassend kann man zu der Frage: „Wie erziehe ich meinen Hund richtig?“ sagen, die Hundeerziehung ist etwas, das mit viel Geduld und Beharrlichkeit betrieben werden muss. Um Hunde zu erziehen ist es hilfreich, Übungen immer und immer wieder durchführen zu können und täglich mehrere kleine Übungseinheiten einzuschieben. Hunde richtig zu erziehen erfordert manchmal einen ziemlich langen Atem und Durchhaltevermögen. Hundetraining Tipps gibt es reichlich und viele Bücher sind damit gefüllt. Die Kunst ist es, dass Du für Dich und Deinen Hund die richtigen auswählst. Sie müssen sowohl zu Dir wie auch zu ihm passen.

 

Hundetraining Tipps in der Übersicht

Hier sind die Hundetraining Tipps noch einmal in Kurzform zusammengefasst:

  • Konsequenz
  • klare Ansagen machen
  • immer ruhig und freundlich bleiben
  • mit viel Lob und Belohnungen arbeiten
  • nicht schimpfen
  • nicht ungeduldig werden
  • Routinen aufbauen
  • eine Übung immer positiv abschließen
  • lieber mehrere kurze Trainingseinheiten als eine lange
  • viele Wiederholungen

 

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