Eine Französische Bulldogge erziehen

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Maximilian
Maximilian
Hallo liebe Leser, das hier auf dem Foto bin ich mit meinem Hund Ela. Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit Hunden. Ich liebe Hunde und das Zusammenleben mit Ihnen. Deswegen probiere ich auch gerne Neues aus :) Jetzt wünsche ich dir aber viel Spaß auf meinem Blog, Maximilian

Eine Französische Bulldogge erziehen, heißt den Hund zu einem guten Begleiter machen. Die Beliebtheit des Vierbeiners liegt zum einen an seinem sympathischen Äußeren und zum anderen an seinem einzigartigen Charakter. Das Herkunftsland ist England. Dort wurde er ursprünglich für die Hatz auf Bullen gezüchtet und später als Kampfhund eingesetzt.

 

Über die Französiche Bulldogge

Das Erscheinungsbild des kleinen Hundes zeigt die typische kurze Schnauze, kurze Nase, breiten Kiefer und muskulösen Körper. Der Charakter ist durch Entschlossenheit, Eigenwilligkeit und Mut gekennzeichnet. Gleichzeitig gilt er als freundlich, charmant, treu, intelligent, lernwillig und verspielt.

Französische Bulldoggen entwickeln einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Vernachlässigst Du den Führungsanspruch, übernimmt sie die Aufgabe. Für ein harmonisches Zusammenleben von Hund und Mensch ist es äußerst wichtig, dass die Rasse ihren untergeordneten Platz im Rudel kennt. Dadurch festigt sich die Beziehung und das Lernen funktioniert besser. Erhält der Hund dann noch ausreichend Körperkontakt, ist das eine weitere Hilfe bei der Sozialisation und Erziehung. Die Bulldogge ist ein Könner im Kuscheln. Eine Neigung, die beim Training genutzt werden sollte.

 

Voraussetzungen für die Erziehung

Das Erziehen jeden Hundes erfolgt schon im Welpenalter, und am besten vom ersten Tag der Haltung an. Nur wenn er seine Aufgaben frühzeitig erlernt, treten im Alter weniger Schwierigkeiten auf. Dagegen fällt es einem ausgewachsenen und älteren Tier schwer, sich die notwendige Verhaltensregeln zu merken.

Wichtig ist, dass die Übungen an schöne Erfahrungen geknüpft werden. Du tust gut daran, den natürlich ausgeprägten Spiel- und Bewegungstrieb und das Schmusebedürfnis der Bulldogge zu nutzen. Spieleinlagen, Spaziergänge und Streicheleinheiten sind prima Belohnungen bei Lernerfolgen und gehorsamen Verhalten. Auf diese Weise ist das Tier am ehesten bereit Kommandos anzunehmen. Die Lust am Knabbern und Anbeißen von Gegenständen ersetzt ein Lieblingsspielzeug. Dies kann ebenfalls Teil einer Übung sein, da es dem Hund das Knabbern erlaubt und als positive Belohnung gegeben werden kann.

Neben der positiven Bestätigung sind beim Erziehen einer Französischen Bulldogge viel Zeit und Geduld notwendig. Die Übungen müssen wiederholt und in steigenden Anforderung durchgeführt werden. Dabei darf das Lob nicht fehlen. Erst wenn sich der Vierbeiner auf die Übung konzentriert und dabei dem Herrchen oder Frauchen zugewandt ist, kann das Vorhaben gelingen. Sobald die Aufnahmefähigkeit nachlässt, benötigen junge sowie ältere Hunde kurze Trainingsphasen.

franzoesische bulldogge erziehen

 

Die Französische Bulldogge erziehen – so gehts

Eine vorrangige Übung ist das Kennenlernen des Namens. Reagiert der Vierbeiner auf den Ruf, können die Kommandos leichter eingeübt werden. Eine gute Gelegenheit, um einer Bulldogge den Namen beizubringen ist, diesen beim Spiel mehrmals zu nennen und mit Kommandos zu verbinden.

Jedes Tier und auch der Hund hat das Bedürfnis ein sauberes Zuhause bzw. Schlafplatz zu haben. Damit die gesamte Wohnung sauber bleibt, muss der Welpe diese als sein Zuhause erkennen und lernen Kot und Urin nur außerhalb abzusetzen. Hierbei ist der Bewegungsdrang der Französischen Bulldogge von Nutzen, und sie sollte so oft als möglich ins Freie geführt werden. Klappt das Sauberhalten, können die Ausführungen auf feste Zeiten gelegt werden. Der Befehl „Gassi“ hilft dem Tier das Hinausgehen und das Ausscheiden zusammenzubringen. Bei einem Lernerfolg zeigt es seinen Drang an.

Das Gewöhnen an die Leine dient der Sicherheit und dem ungewolltem Entfernen der agilen Bulldogge. Eine Übung, bei der Mensch und Tier Geduld brauchen. Außerdem ist die Leinenpflicht vielerorts zu befolgen. Beim Training hilft der ausgeprägter Bewegungsdrang und viel Lob.

Grundlegende Kommandos wie Stopp, Sitz, Platz und Bleib sind das A und O für ein ausgeglichenes Miteinander. Hier ist der Spieldrang nützlich. Beim Holen von Ball oder Stock kann der Hund die Kommandos mit der positiven Erfahrung des Spiels zusammenbringen und befolgen.

Unerwünschtes Knurren, Bellen sowie Anspringen und Entfernen vom Rudel sind in keinem Alter zu tolerieren. Sie sind nur durch direktes Unterbinden in den Griff zu bekommen. Kurze Kommandos wie „Nein“, “Stopp“ oder „ Aus“ kann die Französiche Bulldogge lernen. Folgt er der Anordnung darf er eine positive Bestätigung erwarten.

 

Was noch wichtig ist

Achte bitte darauf, dass Dein tierischer Freund einen Ruheort in der Wohnung hat. Das kann eine große Decke an einer ruhigen Ecke sein, von dort aus er die Umgebung überblicken kann. Der Platz muss dem Hund jederzeit zugänglich sein.

Wenn Du eine Französische Bulldogge erziehen willst, fängt das beim Welpen an und endet mit seinem Tod. Exemplare jeden Alters sollten Gleichgesinnte treffen und mit ihnen toben dürfen. Nur ein zufriedener Hund lernt gerne und wird ein guter Begleiter.

 

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