Hundeerziehung Tipps und Tricks für Hunde

Hundeerziehung Tipps und Tricks
Maximilian
Maximilian
Hallo liebe Leser, das hier auf dem Foto bin ich mit meinem Hund Ela. Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit Hunden. Ich liebe Hunde und das Zusammenleben mit Ihnen. Deswegen probiere ich auch gerne Neues aus 🙂 Jetzt wünsche ich dir aber viel Spaß auf meinem Blog, Maximilian

Tricks für Hunde: Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Wenn er in dein neues Zuhause einzieht, bist du erst mal aufgeregt und die Freude ist riesig. Du hast ihm ein Bettchen gekauft, die Leine liegt bereit und du bist neugierig, was das neue Familienmitglied für Tricks kann. Das neue Familienmitglied soll sich wohlfühlen, du würdest am liebsten die ganze Zeit mit ihm spielen und mit ihm kuscheln. Damit du mit deinem Hund möglichst viel Spaß hast, ist es wichtig, ein paar Tipps zur Hundeerziehung zu befolgen. Schließlich macht ein Hund, der nicht hört keine Freude.

In diesem Artikel werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:

  • „Wie bringe ich meinem Hund Platz bei?“
  • „Wie dein Hund zu dir kommt. Das Kommando „hier“.
  • „Wie dein Hund Sitz lernt.“
  • „Wie lange kann ein Hund alleine bleiben?“
  • Weitere, sehr wichtige Grundkommandos, wie: „Komm“ und „Aus“
  • „Wie du ältere Hunde trainierst…“

Das sind in der Hundeerziehung die Tipps und Tricks für Hunde! Grundsätzlich ist dabei natürlich entscheidend, ob ein Hundebaby bei dir einzieht, oder ob du einem Tier aus dem Tierheim ein neues Zuhause gegeben hast. Und auch die Hunderasse kann auf die Erziehung Auswirkung haben, schließlich haben auch die süßen Vierbeiner ihren eigenen Charakter. Ganz wichtig ist, dass du und dein neuer Hund eine gute Verbindung zueinander aufbaut und euch Vertrauen und Freundschaft verbinden. Dann macht der Hund beim Training gerne mit.

Die sogenannten Tricks für Hunde kannst du ihm natürlich auch beibringen. Allerdings sollten zuerst die Grundkommandos sitzen. Diese werden im Artikel ausführlich erläutert. Abschließend erfährst du in diesem Artikel, wie lange du deinen Hund alleine lassen kannst.

 

Tipps zur Hundeerziehung – Wenn der Hund bei dir einzieht

Bevor dein neues Familienmitglied bei dir einzieht, herrscht natürlich große Aufregung. Viele Hundebesitzer meinen es gut, wenn ein neuer Vierbeiner einzieht. Sie wollen ihm eine Eingewöhnungsphase gewähren und erst später dem Hund Platz beibringen oder andere Grundkommandos. Das ist leider nicht gut. Egal ob ein Welpe bei dir einzieht oder ein älterer Hund: Sei von Anfang an konsequent und setzte grundlegenden Regeln durch!

Wenn dein neuer Vierbeiner nicht auf das Sofa soll, dann solltest du ihm das von Beginn an nicht erlauben. Denn es ist ähnlich wie beim Menschen: schlechte Verhaltensweisen sind schwierig wieder abzutrainieren. Wenn dein Hund nicht hören will, kannst du ihn sanft vom Sofa heben und ihm so verdeutlichen, dass das Sofa nicht sein Platz ist. Konsequent sein, ist ein gutgemeinter Tipp, denn dein Hund ist pfiffig und clever. Sei nicht nachgiebig in der Erziehung und halte dich an deine Maßnahmen. Hier erfährst du übrigens, wie du deinem Hund das Bellen abgewöhnen kannst.

Alle Personen die in einem Haushalt leben, sollten deswegen unbedingt an einem Strang ziehen. Der Hund ist clever genug, um herauszufinden, ob er bei einem anderen Mitbewohner vielleicht nicht doch auf das Sofa darf. Das kann übrigens auch ein langes, gutes Training mit deinem Hund wieder zunichtemachen. Einigt euch zu Hause also bereits vor dem Einzug gemeinsam auf die grundlegenden Regeln, auf die Bello hören soll.

 

Einige grundlegende Tipps und Tricks für die Hundeerziehung

Hundebesitzer neigen dazu, mit Hunden wie mit Menschen zu sprechen. Sie verniedlichen die Sprache, bilden viel zu lange Sätze und gestikulieren mit den Händen. Wenn du mit deinem Hund kommunizierst, ist es besser, kurze Kommandos zu geben. Ein „Nein“ mit einer entsprechenden Geste ist wirksamer, als eine lange Erklärung wie zum Beispiel: „Nein, ich habe dir doch schon ganz oft gesagt, dass du nicht auf das Sofa sollst“. Ein klares, bestimmtes „Nein“ kann dein Hund besser einordnen und wahrnehmen. Wichtig ist es auch zu wissen, dass Tiere im Jetzt leben. Sie wissen Dinge, die vor einigen Stunden oder Tagen passiert sind nicht mehr. Deswegen macht es auch keinen Sinn, wenn du deinem Hund jetzt ein Leckerli gibst, weil er gestern so brav war.

Eine Belohnung sollte immer sofort geschehen. Dein Hund kann deine Handlungen nicht der Vergangenheit zuordnen und er verknüpft sein Verhalten mit dem, was du im Augenblick tust. Wenn du deinen Hund alleine lassen musst, ist die Begrüßung sehr wichtig, wenn du wieder nach Hause kommst. Springt er an dir hoch und freut sich, solltest du ihn erst streicheln, wenn er mit allen Pfoten wieder auf dem Boden steht. Sonst verknüpft er das Streicheln mit dem Hochspringen. Dein Hund hört nicht, sondern freut sich erst einmal, dass du wieder da bist. Du willst aber sicherlich nicht, dass dein Hund immer an dir, deinen Familienmitgliedern oder Besuchern immer hochspringt. Dein Hund bezieht das Streicheln sonst leider auf das Hochspringen. Um deinen Hund gut erziehen zu können, ist es wichtig zu verstehen, dass eine positive Bestärkung die beste Methode ist. Loben, Streicheln, Spielen oder Leckerlis sind besser als Strafe, Tadel und Futterentzug. Das größte Geschenk für deinen vierbeinigen Freund ist die Aufmerksamkeit, die du ihm schenkst.

Noch ein Wort zum Lerntempo: Ein Hund lernt langsamer als ein Mensch. Natürlich möchtest du, dass dein Hund möglichst schnell die Grundkommandos lernt und dir folgt. Damit das aber gelingt, benötigst du etwas Geduld und viele Wiederholungen. Einer der wichtigsten Tipps zur Hundeerziehung ist es daher, Geduld mit dem Tier zu haben. Dein Hund folgt dir nicht, weil er dich ärgern will, sondern weil ihn viele Dinge ablenken und dir noch nicht seine gesamte Aufmerksamkeit gilt. Menschen, die sagen „Mein Hund, hört nicht“, schenken ihm oft zu wenig Aufmerksamkeit. Die tägliche Gassi-Runde eignet sich perfekt, um das Vertrauen und die Freundschaft zwischen euch zu fördern. Such-, Kopf-, und Apportierspiele eignen sich zum Beispiel perfekt. Du kannst spielend in die tägliche Gassi-Runde etwas Training einbauen. Aber vergiss dabei die Belohnung nicht. Darüberhinaus gibt es auch Online Hundeschulen, mit denen man bequem von zu Hause aus trainieren kann.

 

Welpentrainig – Dem Hund Platz beibringen

Wie bringe ich meinem Hund Platz bei? Wenn es sich dein neuer Freund an seinem Platz, beispielsweise in seinem Körbchen, bequem macht, kannst du ihn streicheln. Dabei solltest du immer wieder „Platz“ sagen. Somit merkt der Hund, dass dies ein schönes Fleckchen ist. Das Wort „Platz“ wird von ihm als ein positiver Ort wahrgenommen. Dort kann er sich ausruhen und wird gestreichelt. Ganz wichtig ist es, dass das Bettchen immer am selben Ort steht.

Überlege dir also von Anfang an, wo du den Hundekorb platzierst. Wenn dein Hund müde ist, solltest du ihn zu seinem Körbchen locken. Das gelingt am einfachsten, wenn du ihn mit einem Leckerchen anlockst. Bitte trage deine Felsnase nicht, sondern lass ihn selbst laufen. Wenn er dann im Körbchen ist, bekommt er die Belohnung. Dabei wiederholst du immer wieder das Wort „Platz!“. Achte dabei darauf, dass die Tonlage nicht zu sanft ist. In den folgenden Wochen kannst du immer wieder versuchen, deinen Hund durch „Platz“ in sein Körbchen zu schicken. Macht er das, wird er natürlich belohnt. Hört dein Hund nicht, schimpfe nicht mit ihm, sondern habe Geduld. Um dem Hund Platz beizubringen, ist es wichtig, dass du das Training kontinuierlich wiederholst.

 

Hundeerziehung Tipps und Tricks: So lernt dein Welpe Grundkommandos

Natürlich willst du deinem neuen Hund nicht nur Platz beibringen, sondern auch andere Tipps und Tricks der Hundeerziehung. Wie lernt dein Hund das Kommando „Hier“? Für jeden Hundebesitzer ist es wichtig, dass der Hund zurückkommt, wenn er gerufen wird. Auch wenn beim Gassi-Gehen jede Menge spannende Dinge zu entdecken sind, sollte dein Hund dir seine Aufmerksamkeit schenken, wenn du ihn rufst. Bevor du mit dem Training beginnst, solltest du dir überlegen, auf welches Kommando dein Hund hören soll. Das kann „Zu mir“ sein, oder „Komm“ oder „Hier“. Denkbar ist aber auch ein Pfeifton. Dabei musst du aber bedenken, dass dein Hund eventuell auch anderen Familienmitgliedern folgen muss, die gelegentlich mit ihm unterwegs sind.

Rufe deinen Welpen am Anfang zurück, wenn er nicht zu stark abgelenkt ist, also wenn er sowieso schon in deine Richtung blickt. Ruf ihn konsequent zurück. Dann gehst du in die Hocke, damit du mit deinem Vierbeiner auf Augenhöhe bist. Lobe ihn nun überschwänglich, streichele ihn und belohne ihn mit einem Leckerchen. Dadurch lernt dein Hund, auf dich zu hören und dir zu vertrauen. Wenn dein Hund nicht zurückkommt, solltest du nicht mit ihm schimpfen oder ihn jagen. Dann merkt er nämlich, dass er viel schneller ist als du. Besser ist es, wenn du einfach die Richtung wechselst und ganz langsam wegläufst. Dein Hund mag dich, deswegen wird er recht schnell merken, dass du nicht mehr da bist und dir folgen. Wenn dein Hund wieder bei dir ist, sagst du das Kommando und lobst ihn. Wenn das Kommando nicht sofort gelingt, kannst du zur Sicherheit auch eine etwas längere Schleppleine einsetzen. Im Fachhandel bekommst du Leinen, die bis zu acht Meter lang sind. Die Übung verläuft gleich, nur hast du jederzeit die Kontrolle über deinen Vierbeiner. Zerre aber bitte niemals deinen Hund zu dir zurück, da er sonst das Kommando negativ verknüpft.

 

Tricks für Hunde: So sitzt dein Hund

hund platz beibringen
Ich belohne Ela für „Sitz“ mit einem Leckerchen

Ein weiteres wichtiges Kommando ist „Sitz“. Sitz ist keiner der bekannten Hunde Tricks zum Vorführen, sondern eine sichere Position – beispielsweise im Straßenverkehr. Rufe deinen Hund und nimm dabei ein Leckerchen in die Hand. Hebe den Arm hoch und rufe „Sitz“. Der Welpe setzt sich in der Regel automatisch hin.

Stellt er sich auf die Hinterbeine und macht Männchen, solltest du „Nein“ rufen. Wenn er sich wieder setzt, wird er belohnt. Achte dabei aber darauf, dass er wirklich sitzt und nicht schon wieder steht, wenn du ihm seine Belohnung gibst. Wenn du dieses Kommando einige Zeit übst, setzt sich dein Hund, sobald du den Arm hebst. Ein kurzes „Komm“ kann dem Hund anschließend signalisieren, dass es nun weitergeht.

 

Ein wichtiges Lernziel für deinen Hund: „Stopp“ oder „Halt“

„Stopp“ oder „Halt“ ist auch sehr wichtig, beispielsweise wenn du mit deinem Begleiter eine Straße überqueren willst. Der Straßenverkehr ist eine der größten Gefahrenquellen für deinen Hund. Mit Geduld, Liebe und Geschick kannst du deinem Hund beibringen, dass er an der Straße anhält, bis du auch da bist. Wichtig ist, dass du diese Verhaltensweise an jeder Straße mit dem Hund einübst. Das ist einer der elementaren Tipps in der Hundeerziehung.

Vor jedem Überqueren einer Straße solltest du mit deinem angeleinten Hund anhalten. Gib deinem Hund das Kommando „Halt“ (oder „Stopp“). Dabei kann man übrigens auch gut das Kommando „Sitz“ einüben. Wenn der Hund sofort wartet, gibt es eine Belohnung. Anschließend gibt man dem Hund auch wieder das Kommando, dass er weitergehen darf „Geh“. Dieses Kommando kann man aber auch zu Hause im Garten üben. Bei einem klaren „Halt“ muss der Hund stehen bleiben.

 

Das Wichtigste Kommando: Dem Hund „Aus“ beibringen

Elementar ist das Kommando „Aus“. Dein Hund muss auf „Aus“ hören. Sowohl im Umgang mit anderen Hunden und Tieren, als auch mit Menschen ist „Aus“ ein wichtiger Bestandteil der Hundeerziehung. Dein Hund wird in der freien Natur jede Menge Dinge finden – vom Kot anderer Tiere, bis hin zu Plastikteilen, Müll und leider auch Giftködern. Diese Fundstücke können böse Folgen haben, deswegen muss dein Freund dir gehorchen. Einer der wichtigsten Tipps in der Hundeerziehung ist es daher, frühzeitig den Befehl „Aus“ zu trainieren. Dies kann man beispielsweise mit einem Plastikteller üben. Dein Hund darf ihn kurz beschnuppern, dann erteilst du aber das klare Kommando „Aus“. Schluss damit! Vergiss nicht deinen Hund zu belohnen.

 

Hundeerziehung: Tipps und Tricks für ältere Hunde

Wenn ein älterer Hund bei dir einzieht, musst du dir keine Sorgen machen. Auch ein Tierheimhund kann zu dem Hund werden, den du dir wünschst. Du brauchst dafür vielleicht etwas mehr Geduld. Auch diesem Hund ist Platz beibringen möglich. Ganz wichtig ist, dass ein älterer Hund auf Stress allergisch reagiert. Deswegen ist es sehr wichtig, dass du Ruhe bewahrst. Manche Hunde haben eine schlimme Vergangenheit. Sie bekamen keine Aufmerksamkeit und nicht selten leider Schläge.

Gehe behutsam mit deinem Hund um, schenke ihm deine Aufmerksamkeit und zeige ihm, dass er dir vertrauen kann. Du kannst mit ihm die gleichen Trainingseinheiten durchführen wie mit einem Welpen. Ganz wichtig ist, dass du mit deinem Hund nicht schimpfst, wenn etwas nicht klappt. Wenn du denkst „der Hund hört nicht“, reagiere nicht mit Tadel oder Strafe. Du weißt nicht, was er erlebt hat und warum er in diesem Moment so reagiert, wie er reagiert. Aber mit dir kann er neue Erfahrungen sammeln und lernt dir zu vertrauen. Er merkt, dass du ihn belohnst, wenn er dir folgt und dass du ihm nichts Böses willst.

 

Wie lange kann ein Hund alleine bleiben? Hund alleine lassen

Dein Hund ist ein treuer Begleiter. Es gibt aber Situationen, in denen der Vierbeiner nicht mitkann oder mitdarf. Für deinen Hund ist es das Schönste, wenn du bei ihm bist und ihm deine Aufmerksamkeit schenkst. Welpen unter fünf Monate solltest du nicht alleine zu Hause lassen oder die Zeit auf ein absolutes Minimum reduzieren. Wenn dein Hund ein halbes Jahr ist, kannst du das alleine bleiben üben.

Fange am besten mit wirklich kurzen Zeiten an, beispielsweise dem Gang zum Briefkasten oder einem ganz kurzen Einkauf an. Es ist sehr wichtig, dass du dich nach deiner Rückkehr intensiv mit deinem Hund beschäftigst. Spiel mit ihm, streichle ihn und belohne ihn. Du kannst die Phasen deiner Abwesenheit immer etwas ausbauen, bis dein Hund erwachsen ist. Die Antwort auf die Frage „Wie lange mein Hund alleine bleiben darf“, ist abhängig von dem Wesen deines Hundes. Die Faustregel gilt, dass ein Hund nicht länger als vier Stunden alleine bleiben sollte.

Es gibt jedoch auch Hunde, die man guten Gewissens fünf oder sechs Stunden unbeaufsichtigt lassen kann. Wichtig ist, dass dein Hund ausgelastet ist und du regelmäßig mit ihm Grundkommandos wie dem Hund Platz beibringen einübst. Gehe am besten vor deiner Abwesenheit eine große Runde Gassi mit ihm und sorge dafür, dass er ausreichend Spielmöglichkeiten hat. Wenn er mit Hundespielzeug abgelenkt ist, kommt er gar nicht auf die Idee, dich richtig zu vermissen oder etwas kaputt zu machen. Wenn du denkst, dein Hund, hört nicht, ist es ratsam, ein bisschen mehr zu üben. Vielleicht haben die Wiederholungen nicht ausgereicht.

 

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