Hundeerziehung

Wie viel Zeit nimmt es in Anspruch, um einen Hund zu erziehen? 

Nichts ist entspannender, als nach einem stressigen Arbeitstag eine große Runde mit dem Hund zu laufen. Wenn dein Hund jedoch mit einem lauten Bellen auf entgegenkommende Hunde reagiert, kann es dazu führen, dass du bei jedem Spaziergang angespannt bist. Hier verrate ich dir, wie lange es braucht, um deinen Hund zu erziehen.

Warum macht mir mein Hund solche Probleme?

Mit Sicherheit stellst du dir ab und an die Frage, warum dein Hund so ist, wie er ist. Er kläfft, reagiert nicht auf deinen Rückruf und benimmt sich zu Hause mehr schlecht als recht. Der Grund, weshalb sich dein Hund danebenbenimmt, ist, dass er es nicht gelernt hat, sich ordnungsgemäß zu benehmen.

Folglich kann er gar nicht schuld daran sein, wenn er Verhaltensweisen an den Tag legt, die dich nicht nur stressen, sondern dir auch vor anderen Menschen peinlich sind.

In den häufigsten Fällen bist du als Hundebesitzer für die schlechten Manieren verantwortlich. Bevor du jetzt darüber nachdenkst, deinen Hund im Tierheim abzugeben, möchte ich dich beruhigen. Denn es gibt für jede Verhaltensauffälligkeit eine Lösung.

Warum eine Einzelstunde besser als eine Gruppenstunde ist

In einer Einzelstunde kann der Trainer individuell auf deinen Hund eingehen. Je nach Hundeschule hast du sogar die Wahl, dass der Trainer zu dir nach Hause kommt und vor Ort mit deinem Hund trainiert.

Dabei wird schnell klar, dass das Problem oft daran liegt, dass dein Vierbeiner von dir weder eine Führung noch ein Gefühl von Schutz bekommt. Die Folgen sind dann ein unaufhörliches Bellen und das Ziehen an der Leine.

Dein Hund denkt, dass er dich beschützen muss, weil du es nicht kannst. Schließlich gibst du ihm kein Gefühl von Sicherheit.

Hundetraining

Schlechte Angewohnheiten abtrainieren

Wenn du deinem besten Freund auf vier Pfoten ein angelerntes Verhalten abtrainieren möchtest, benötigst du eine Menge Geduld. Gleichzeitig solltest du konsequent sein, denn dein Vierbeiner kann seine schlechten Gewohnheiten nicht einfach so von selbst reduzieren.

Dazu ist es erforderlich, dass du immer gleich reagierst. Bist du einmal zu müde, um deinen Hund in die Schranken zu weisen, kann das dazu führen, dass er beim nächsten Mal, wenn er sich in der gleichen Situation befindet, mit Unsicherheit reagiert.

Er weiß dann nicht, wie er sich richtig verhalten soll und im schlechtesten Fall kommt die Angewohnheit, die du ihm abtrainieren möchtest, wieder verstärkt zum Vorschein.

Je nach dem Verhalten deines Hundes kann es unterschiedlich viel Zeit und Geduld in Anspruch nehmen. Wichtig zu wissen ist, dass nicht jede Angewohnheit per se schlecht sein muss.

Kratzt sich dein Hund beispielsweise ständig am Ohr, muss das nicht heißen, dass es sich dabei um eine Marotte handelt. Lasse deinen Liebling regelmäßig beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker untersuchen. Ein konstant juckendes Ohr kann ein Hinweis auf Ohrmilben, Bakterien oder Pilzen sein.

Sollte das kratzen nicht aufhören oder immer wieder auftreten, dann kannst du das juckende Ohr mit der passenden Ohrenpflege Hund behandeln.

Zusätzlich empfiehlt es sich, die Verkrustungen sowie den Ohrenschmalz regelmäßig zu entfernen.

Dafür gibt es spezielle Reinigungspads, die speziell für Hunde hergestellt werden. Aber auch zur allgemeinen Vorbeugung sind die Pflegemittel wie kolloidales Silber oder Ballistol sehr zu empfehlen.

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