Golden Retriever Steckbrief, Charakter & Erziehung

Golden Retriever Steckbrief

Golden Retriever Steckbrief – Die Erziehung

In diesem Golden Retriever Steckbrief gehe ich auf die Besonderheiten der Rasse ein. Generell gilt der Golden Retriever ja als besonders beliebter Familienhund.

  • Doch warum ist dieser Hund bei Familien so beliebt?
  • Warum ist der der Golden Retriever für Hundeanfänger gut geeignet?
  • Ist die Hunderasse kinderfreundlich?
  • Ist die Rasse leicht erziehbar?
  • Welche Besonderheiten sollte man beachten?

 

Golden Retriever Erziehung: Wie erziehst du deinen Golden Retriever am besten?

Bei deinem Retriever lautet die wichtigste Erziehungsregel Konsequenz. Falls dein Goldie als Welpe bei dir einzieht, lautet die zweite Regel: Beginne mit der Golden Retriever Erziehung bereits im Welpenalter! Glaube nicht, dass dein Goldie-Welpe anfangs noch eine Schonfrist braucht. Er muss von klein auf die wichtigsten Regeln lernen. Zeige ihm, was er darf und was er nicht darf.

Beim Welpen geht es zunächst darum, dass er seinen Namen lernt, stubenrein wird und ihm Grenzen gesetzt werden. Erziehe deinen Retriever-Welpen mit positiver Verstärkung. Das erreichst du durch Lob und Leckerchen. Zeitgemäße Hundeerziehung geschieht mit liebevoller Konsequenz ohne Bestrafung. Finger weg von veralteten, strengen Trainingsmethoden! Trainiere deinen Retriever nicht mit Anschreien, Rucken an seiner Leine, Schnauzengriff oder Nackenschütteln. Behandele ihn mit Respekt ohne Strafen und Gewalt.

 

Vermeide beim Training deines Goldies Inkonsequenz, Vermenschlichung und mangelnde Beschäftigung. Sei immer konsequent und erlaube keine Ausnahmen von Regeln. Wenn du eine Regel aufstellst, muss dein Retriever sich auch immer daran halten. Darf er z. B. nie am Tisch betteln, füttere ihn kein einziges Mal bei Tisch. Ansonsten machst du deine jahrelange Hundeerziehung zunichte. Gehe artgerecht mit deinem Golden Retriever um und lass ihn Hund sein. Sprich ihn freundlich und bestimmt an. Verwende kurze Kommandos wie „Nein!“ bei unerwünschtem Verhalten.

Sorge dafür, dass dein Hund regelmäßig sowohl körperlich als auch geistig ausgelastet wird. Gehe mit ihm mehrmals täglich Gassi und beschäftige ihn spielerisch. Sei mit deinem Golden Retriever geduldig und überfordere ihn nicht. Das Training soll ihm Spaß machen. Drei bis fünf Minuten reichen anfangs als Übungszeit aus. Lass deinem Hund Zeit und mache Pausen. Wenn etwas nicht klappt, versuche es nach einer Pause noch mal. Niemals enttäuscht oder gar wütend reagieren, wenn etwas nicht klappt! Achte auf das richtige Timing, wenn du deinen Retriever belohnst. Nur wenn du sofort mit Leckerchen oder einem Lob wie z. B. „Fein!“ reagierst, kann er eine Verbindung zwischen seinem Verhalten und der Belohnung herstellen.

Zuletzt aktualisiert am 22. Juni 2020 um 3:57 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Nimm dir genug Zeit für das Leinenführigkeitstraining deines Goldies. Er soll frühzeitig lernen, brav an der Leine zu laufen. Dulde schon im Welpenalter kein Zerren. Bleib stehen, wenn der Welpe nach vorne prescht. Ruf ihn oder locke ihn mit einem Leckerchen zu dir. Geh erst weiter, wenn die Hundeleine locker durchhängt. Beim Hundetraining deines Goldies ist auch der Kontakt zu Artgenossen wichtig. Dein Hund braucht Kontakt zu Artgenossen. Halte ihn nicht von anderen Hunden fern. Durch positive Erfahrungen mit seinesgleichen entwickelt er ein gutes Sozialverhalten. Du kannst Hundekontakte fördern durch Hundebegegnungen beim täglichen Gassi gehen, durch Welpenspielgruppen, Hundefreilaufgruppen und Hundeschulen.

Golden Retriever Charakter Erziehung

 

Golden Retriever Charakter: Welche Besonderheiten musst du bei der Erziehung deines Golden Retrievers beachten?

Beim Blick in den Golden Retriever Steckbrief findest du einige Besonderheiten. Die Herkunft hat den Golden Retriever Charakter geprägt. Ursprünglich wurde die Rasse als Jagdgebrauchshund gezüchtet. Insbesondere diente der Retriever Jägern als Stöber-, Apportier- und Wasserhund. Heute ist er Familien-, Rettungs- oder Blindenhund. Dem Golden Retriever wird ein besonders sanftes Wesen nachgesagt. Aufgrund seiner Herkunft besitzt er jedoch immer noch einen Jagdtrieb. Er apportiert für sein Leben gern, liebt Wasser und ist ein guter Schwimmer. Als Wachhund- oder Schutzhund ist er dagegen absolut ungeeignet. Er begrüßt nahezu jeden Fremden freundlich mit Schwanzwedeln. Der Goldie wurde darauf gezüchtet, seinem Menschen gefallen zu wollen („will to please“) und sich mit Artgenossen gut zu vertragen.

 

Golden Retriever Probleme: Auf welche Probleme musst du dich bei der Erziehung deines Golden Retrievers gefasst machen?

Auch wenn die Rasse als einfach gilt, gibt es aber auch andere Erfahrungen von Golden Retriever Besitzern. Sie berichten manchmal von Golden Retriever Problemen. Jeder Hund ist anders. Es gibt zwar typische Rassemerkmale, trotzdem gibt es aber auch Goldies, die nicht ganz so leicht zu erziehen sind. Die Hunde brauchen genug Auslastung, um überschüssige Energie nicht mit unerwünschtem Verhalten abzureagieren. Manche knabbern dann z. B. Schuhe und Möbel an oder treiben anderen Unsinn. Andere wiederum haben einen ziemlichen Sturkopf. Da dein Golden Retriever Jagdtrieb besitzt, musst du diesen bei der Erziehung unter Kontrolle bringen. Das erreichst du durch Training und Belohnungen, wenn dein Hund erwünschtes Verhalten zeigt. Was Kinder anbelangt, gelten Goldies als kinderfreundliche Hunde. Doch ist bei Hunden und Kindern immer Vorsicht geboten. Auch die Kinder müssen entsprechend Rücksicht nehmen und den Hund nicht bedrängen. Kinder sollten gewisse Regeln lernen, die sie gegenüber dem Retriever einzuhalten haben.

 

Golden Retriever Erziehung – Fazit

Der Golden Retriever gehört sicher zu den Hunderassen, die sich leichter erziehen lassen als andere Rassen. Trotzdem erzieht sich dein Goldie nicht von selbst. Es liegt immer noch an dir, für seine Erziehung Sorge zu tragen. Hier findest du nochmals eine Auflistung der wichtigsten Erziehungsregeln für deinen Retriever:

  • Konsequenz
  • Erziehung bereits im Welpenalter
  • Keine veralteten und strengen Trainingsmethoden
  • Überforderung vermeiden
  • Belohnungen mit richtigem Timing
  • Leinenführigkeitstraining
  • Auslastung durch Beschäftigung
  • Keine Vermenschlichung
  • Kontakte zu Artgenossen

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